Die Förderungen

Philipp Otto Runge-Fellowship an der Hamburger Kunsthalle

Mit dem Philipp Otto Runge-Fellowship kommt die Stiftung dem Stifterwillen nach, insbesondere jüngere Künstler*innen zu fördern. Eines der wichtigen Kriterien neben der künstlerischen Qualität ist, dass das Fellowship Synergien mit den Ausstellungsplanungen der Hamburger Kunsthalle ergeben soll. Das Fellowship ermöglicht den Künstler*innen sich einem großen internationalen Publikum zu präsentieren und soll die Produktion eines Werkes stimulieren. Die Inhaber*innen des Fellowships werden auf Vorschlag der Kurator*innen der Hamburger Kunsthalle vom Stiftungsvorstand benannt.

Fellows der Philipp Otto Runge Stiftung


2022/2023 Jenevieve Aken für die Ausstellung „Femme Fatale. Blick – Macht – Gender“ (9. Dezember 2022 bis 10. April 2023)

https://www.hamburger-kunsthalle.de/ausstellungen/femme-fatale

Jenevieve Aken (1989), die sich in ihren Arbeiten oftmals über das Medium fotografischer Selbstinszenierung mit sozialen Fragen und insbesondere Gender-Rollen auseinandersetzt, zeigt mit ihrer Serie fotografischer Selbstinszenierungen The Masked Woman die Femme fatale als eine Frauenfigur unter Druck. Die Fotografin selbst beschreibt ihre ambivalente Figur als eine „super femme fatale“, die jedoch gesellschaftlichen, insbesondere patriarchalen Zwängen und Stigmatisierungen unterliege. Mit der Serie adressiere sie „eine wachsende Zahl unabhängiger, berufstätiger Frauen in Nigeria, die zwar ihre Autonomie geltend machen, aber gleichzeitig durch kulturelle Normen ausgegrenzt werden”. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Amsterdam.


2022 Vibha Galhotra für die Ausstellung „Atmen“ (30. September 2022 bis 15. Januar 2023)

Atmen | Hamburger Kunsthalle (hamburger-kunsthalle.de)

Die Konzeptkünstlerin Vibha Galhotra (geboren 1978 in Chandigarh/Indien) lebt in Neu-Delhi und arbeitet hier mit zahlreichen künstlerischen Medien – von Skulptur, Fotografie, Druckgrafik, Video, Installation bis hin zu Zeichnung und Text. Mit ihren multimedialen Werken lenkt die Künstlerin die Aufmerksamkeit auf historische und aktuelle Konflikte und hinterfragt Grenzen in jeglicher Hinsicht – seien es politische, territoriale, ökologische, religiöse, soziale, persönliche oder Geschlechtergrenzen – und setzt sich mit dem Zustand der Umwelt, den Reaktionen auf die raschen Umweltveränderungen und der Neuverteilung von Land sowie der sich wandelnde Topographie der Welt unter den Auswirkungen von Globalisierung und Wachstum auseinander.

2021 Manuel Rossner für die Ausstellung „Out of Space“ (18. Juni bis 28. November 2021)

OUT OF SPACE | Hamburger Kunsthalle (hamburger-kunsthalle.de)

Manuel Rossner (*1989) entwirft virtuelle Welten und digitale Skulpturen, in denen er die Auswirkungen technologischer Entwicklungen auf Gesellschaft und Kunst untersucht. Mit digitalen Materialien schafft er interaktive Architekturen, die zugleich räumliche Intervention und virtuelle Erweiterung sind. Eigens für die Ausstellung „Out of Space“ ist die ortsspezifische Virtual-Reality-Installation „How Did We Get Here?“ entstanden. Der in Berlin lebende Künstler studierte an der HfG in Offenbach, an der École des Arts-Décoratifs in Paris und an der Tongji University in Shanghai. Foto: @jo.frotastic

2020 Dominik Halmer für die Ausstellung „Die absurde Schönheit des Raumes. 7 Künstler*innen vs. Ungers“ (4. September bis 9. Mai 2021)

Die absurde Schönheit des Raumes | Hamburger Kunsthalle (hamburger-kunsthalle.de)

Dominik Halmer wurde 1978 in München geboren. Von 1998 bis 2000 studierte er Philosophie und Kunstgeschichte an der Humboldt Universität Berlin, ab 2000 Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Albert Oehlen, wo er 2006 mit dem Meisterschülertitel abschloss. 2008/09 verbrachte er ein Postgraduiertenjahr an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Heimo Zobernig. Für die Ausstellung „Die absurde Schönheit des Raumes. 7 Künstler*innen vs. Ungers“ ist Halmers Wandinstallation „Hermes – Neptun – Mars – Gabriel – Chloris – Mary“ entstanden. Dominik Halmer lebt und arbeitet in Berlin. Foto: privat

2019 Susan Philipsz für die Ausstellung „Trauern. Von Verlust und Veränderung“
(7. Februar bis 2. August 2020)

Trauern | Hamburger Kunsthalle (hamburger-kunsthalle.de)

Susan Philipsz ist 1965 in Glasgow, Schottland geboren. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Die Klanginstallation „Four Part Harmony“ (2020) ist eigens für den Lichthof der Hamburger Kunsthalle für die Ausstellung „Trauern. Von Verlust und Veränderung“ entstanden. Es lässt die heidnisch-keltische Tradition des Wehklagens wiederaufleben als einen Akt der öffentlichen, ritualisierten Totenklage von Klageweibern. In der Ausstellung „Trauern. Von Verlust und Veränderung“ ist die Künstlerin Susan Philipsz außerdem mit den Arbeiten „Lowlands“ (2008) und „Returning“ (2004) vertreten. Die Bildhauerin Susan Philipsz ist international bekannt für ihre Sound Pieces und deren skulpturale Qualität und mannigfaltigen Bezüge.
Foto: Peter Cohen © courtesy Bonniers Konsthall

Stipendiat*innen 2008-2016 der Philipp Otto Runge Stiftung

2015/16 Künstlerförderung Silke Silkeborg, Arbeitsaufenthalt in der SPINNEREI Leipzig

Die in Hamburg geborene Künstlerin Silke Silkeborg studierte Theorie und Geschichte sowie Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bis 2012 (Karl H. Ditze Diplompreis 2010). Darüber hinaus hat sie während ihres Studiums ein Jahr lang die hochschulinterne “Galerie der HFBK“ geleitet. Sie versteht sich seit 2008 als Malerin der Nacht, die Spezifika nächtlicher Phänomene erkundet, vorrangig mit dem Medium der Malerei. Die Frage nach dem Wahrnehmbaren bestimmt dabei ihr Interesse an der Nacht. Die nächtlichen Untersuchungen, das unter erschwerten Lichtbedingungen im nächtlichen Außenraum entstandene Malergebnis,werden bei Tageslicht im Atelier überarbeitet bzw. in Großformate übersetzt. Als weiteren Rechercheaspekt der Nachtmalerei macht Silke Silkeborg schriftliche Aufzeichnungen über das Malen bei Nacht. Auf diese Weise wird die Geschichte der Nacht sowie die Wahrnehmung insgesamt reflektiert. Silke Silkeborg möchte ihre intensive Erfahrung der nächtlichen Feldforschung ins Extreme führen. Ihre Vorstellung von einem kinoleinwandgroßen Werk, welches die künstlich beleuchtete Welt zu einer anderen Wirklichkeit werden lässt, hat sie mit ihrem von der Philipp Otto Runge Stiftung geförderten Projekt „HELL“ realisiert. „HELL“ wurde vom 26. Juli bis zum 6. Oktober 2019 in Leipzig im Museum der bildenden Künste präsentiert.

Portrait „Silke Silkeborg“ Copyright: Hans Zillmann

https://mdbk.de/ausstellungen/silke-silkeborg-hell

HELL
Beleuchtung der Welt, 2015-2018
Öl auf Leinwand, zwölfteiliges Tableau
Höhe 360 cm, Breite 800 cm
http://www.silke-silkeborg.de

2013/14 Philipp Otto Runge – Stipendium für Karl Larsson
5. Stipendiat der Philipp Otto Runge Stiftung, 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014

Karl Larsson, 1977 in Schweden geboren, ist Künstler, Dichter und Schriftsteller. 2000-2005 studierte er an der Konstfack, University College of Arts, Crafts and Design in Stockholm, lehrte an verschiedenen Kunsthochschulen und war von 2009-2011 Stipendiat der Jan van Eyck Akademie in Maastricht. Larsson lebt in Brüssel und Stockholm. Sein Interesse gilt den Schnittstellen von bildender Kunst und Poesie, wobei er die Rolle des Betrachters und des Lesers hinterfragt. In zahlreichen Ausstellungen u.a. im Moderna Museet in Stockholm oder Aachener Kunstverein (beide 2010) hat Larsson diese Frage auf die Funktion von Skulpturen und Objekte übertragen. In seinem im April 2013 bei Walther König erstmals auf Deutsch erschienenen Buch Form/Force gibt Larsson in poem-artiger Erzählform Gedanken und Reflexionen verschieden assoziativ erzählter politischer und historischer Geschehnisse wieder.

2012/13 Philipp Otto Runge – Stipendium für das Künstlerkollektiv Chto Delat?
4. Stipendiat der Philipp Otto Runge Stiftung 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013

Chto delat?, 2003 in St. Petersburg gegründet, besteht aus rund zehn Künstlern, Schriftstellern, Philosophen und Aktivisten, von denen das Stipendium in Hamburg Olga Egorova, Nikolay Oleynikov, Dmitry Vilensky und Natalya Pershina wahrnehmen werden. Der Name Chto delat? bezieht sich sowohl auf den gleichnamigen Roman Tschernyschewskis (1863) und dessen Frage nach Selbstorganisation und -bildung, als auch auf die berühmte Schrift Lenins (1902) und dessen Beschäftigung mit der Rolle der Intellektuellen in der Politik. Von Rauminstallationen über Theaterstücke bis zu Veröffentlichungen in Print- und elektronischer Form, von Performances über Workshops bis zu Sing-Spielen lotet Chto delat? die Grenzfelder von Kunst und Politik aus. Die Gruppe mischt sich ein, schafft Öffentlichkeit für gesellschaftlich relevante Themen und Fragestellungen.
Chto delat? hat sich in den letzten Jahren bereits international einen Namen gemacht, beispielsweise mit Ausstellungen, Aktionen und Podiumsdiskussionen in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden, dem Kölnischen Kunstverein, der Istanbul-Biennale oder dem Museum of Contemporary Art in New York. In Hamburg war das Kollektiv beim internationalen Kunstfestival subvision.kunst festival.off 2009 zu Gast.
www.chtodelat.org

Foto: Künstler des Kollektivs Chto delat? © Chto delat?

2011/12 Philipp Otte Runge – Stipendium für Tarje Eikanger Gullaksen
3. Stipendiat der Philipp Otto Runge Stiftung, 1. Oktober 2011 bis 30. September 2012

Tarje Eikanger Gullaksen wurde 1973 in Norwegen geboren und zog 2005 nach Berlin, nachdem er an der Königlichen Kunstakademie Kopenhagen sein Studium der freien Kunst und Kunstwissenschaft abgeschlossen hatte. In Einzel- und Gruppenausstellungen war er u.a. in Kopenhagen, Arhus, Oslo, Paris, Stockholm und Berlin zu sehen.

Tarje Eikanger Gullaksen interessiert sich für Situationen, in denen Dinge ihre gewohnten Funktionen verlieren und auf andere Bedeutungszusammenhänge verweisen. Gullaksen spürt in seinen Arbeiten den Stellen nach, in denen ein Repräsentationsmodell in ein anderes übergeht. Gerade anhand dieser Nahtstellen, Übergänge, Sprünge und Übersetzungsmechanismen kann er Sensibilitäten freilegen, die unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit um neue Qualitäten erweitert. Er arbeitet in einem breiten Spektrum künstlerischer Medien wie Film, Text, Installation, Skulptur und Zeichnung.

Gullaksen hat die Absicht, inspiriert von Werner Herzogs Buch „Vom Gehen im Eis“ (1974), das die Erfahrung eines persönlich motivierten Gewaltmarsches von München nach Paris aufzeichnet, eigene mehrwöchige Wandererfahrungen zu machen und zu reflektieren.

Two Trees, 2010
Film installation
Two 16mm projectors with loopers
Variable size

Unfinished Symphony, 2009
Video, 19:04, Super 35 digital
Variabel size


2010/11 Philipp Otto Runge – Stipendium für Thomas Baldischwyler

2. Stipendiat der Philipp Otto Runge Stiftung, 1. März 2010 bis 28. Februar 2011

Thomas Baldischwyler (* 1974, lebt und arbeitet in Hamburg) ist mit seinen Tätigkeiten als Künstler, DJ, Musiker und Schreibender auch thematisch in diesen verschiedenen, wenigstens in seiner eigenen Praxis komplex ineinander verwobenen Bereichen anzusiedeln. Je nach Thema und Kontext produziert er Musikprojekte, Collagen, Filme, Skulpturen, Installationen, begleitende Texte und bedient auch obskure, anachronistische Medien wie die Hinterglasmalerei. Baldischwyler studierte Kunstgeschichte (Universität Hamburg) und freie Kunst an der HFBK in Hamburg.
Main : Thomas Baldischwyler (thomas-baldischwyler.com)

Foto: Thomas Baldischwyler © Harald Popp

Thomas Baldischwyler
Nach der Arbeit (III), 2008
Photographie, 30 X 45 cm
© Thomas Baldischwyler

Thomas Baldischwyler
Ohne Titel (Sancho Pansa), 2009
Photographie, Dispersion, Lack, 35 X 56 cm
© Thomas Baldischwyler

2008/09 Philipp Otto Runge – Stipendium für Bo Christian Larsson
1. Stipendiat der Philipp Otto Runge Stiftung, 1. November 2008 bis 31. Oktober 2009

Der 1976 in Kristinehman, Schweden, geborene Larsson lebt und arbeitet seit 2004 in München. Während seines Studiums an der Academy of Visual Art in Enschede, Holland, war er 1997 Gaststudent am Western Australia’s College of Fine Art, Perth. Der multimedial arbeitende Künstler hatte seit 2005 Einzelausstellungen in München, Oslo und Kortrijk, Belgien. Seine Werke befinden sich in der Staatlichen Graphischen Sammlung und in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München, sowie im Kristinehmans Museum for Modern Art, Kristinehman, Schweden.

Bo Christian Larsson
Forever Young, Tomorrow’s Blur (2008) Performance Still
Holz, Wachs, Badfliesen, künstliches Zebrafell, synthetisches Öl, Zucker, Glühbirnen, Seil
700 x 700 x 500 cm
Photo: © Andreas Lang

Bo Christian Larsson
Immaculate is Nothing (2007)
Zeichnung
Bleistift, Sprühfarbe, Acryl auf Papier
150 x 200 cm
Photo: © Andreas Lang

Weitere Förderungen

2023

  • Ausstellungsförderung „William Blakes Universum“ (14. Juni bis 08. September 2024)
  • Ankauf einer Grafikmappe von Anton Würth (4-teiliger Zyklus „Essay on Runge“; „DürerÜbung“) für das Kupferstichkabinett der Kunsthalle
  • Herausgabe der Publikation „Dominik Halmer“ (Fellow der Philipp Otto Runge Stiftung 2020)

2022

  • Zuwendung von 200 Exemplaren „Nathalie David: Runges Märchen (2018)“ zum Katalogbestand der Hamburger Kunsthalle
  • Schenkung für die Bibliothek der Kunsthalle „Frank Richter: Caspar David Friedrich der Landschaftsmaler“, 2 Bände, Privatdruck 2021

2021

  • Ausstellungsförderung „FUTURA. Vermessung der Zeit“ (14. Januar bis 10. April 2022)
  • Schenkung für die Bibliothek der Kunsthalle „Philipp Otto Runge. Briefe und Schriften“ 4 Bände in kritischer Ausgabe, vorgelegt, kommentiert und herausgegeben von Prof. York-Gothart Mix, 2021, als Print- und E-Book-Ausgabe

2020

  • Förderung Künstlergespräch und Videoinstallationen Aslan Gaisumov in der Ausstellung „Trauern. Von Verlust und Veränderung“ (7. Februar bis 2. August 2020)

2019

  • Ausstellungsförderung „Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt“ (12. April bis 14. Juli 2019)
  • Ausstellungsförderung „Trauern. Von Verlust und Veränderung“ (7. Februar bis 2. August 2020)
  • Katalogförderung „Die Umkehrung des Sternenhimmels“, Silke Silkeborg

2018

  • Herausgabe des Künstlerbuchs „Runges Märchen“ von Nathalie David
  • Bezuschussung zur Erstellung des Bestandskatalogs „Die Sammlungen der Hamburger Kunsthalle. 19. Jahrhundert“

2016

  • Katalogförderung „Gezeichnetes Licht“, Zipora Rafaelov
  • Projektförderung „Fade away“ von Bo Christian Larsson für die 20. Biennale in Sydney

2015

  • Projektförderung „Runges Märchen. Ein Künstlerbuch von Nathalie David“ (bis 2016)
  • Bezuschussung der Modernisierung der Beleuchtung in den Romantiksälen der Hamburger Kunsthalle
  • Ankaufförderung der Kunstwerke „The Perfect Abbreviation For Death“, 2014 (Ölgemälde) und “You Must Be Able To Interrupt A Friendly Conversation At All Moments”, 2013 (Skulptur, Beton) von Karl Larsson für die Sammlung der Hamburger Kunsthalle
  • Ausstellungsförderung „Karl Larsson. North Western Prose“ im Kunstverein Hamburg (27. September 2014 bis 18. Januar 2015)

2014

  • Katalogförderung für Karl Larsson
  • Bezuschussung des Ausstellungskatalogs „Verwandlung der Welt. Die romantische Arabeske“ (21. März bis 15. Juni 2014)

2013

  • Druckkostenzuschuss zum Tagungsband „Kosmos Runge. Das Hamburger Symposium“ (8. bis 10. Oktober 2009)
  • Katalogförderung „Radical Beauty“, Almut Linde
  • Druckkostenzuschuss zur Publikation „Auf Augenhöhe. Interreligiöse Gespräche über Kunst“, herausgegeben von Marion Koch und der Hamburger Kunsthalle
  • Künstlerpatenschaft „Festival MS Dockville“
  • Publikationsförderung der Zeitschrift „Chto delat?“

2012

  • Projektförderung „Maltechnische Untersuchungen an Werken von Philipp Otto Runge“

2011

  • Filmförderung „Kosmos Runge / Cosmos Runge“ von Nathalie David (bis 2012)
  • Bezuschussung des Begleitprogramms zur Ausstellung „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“
  • Unterstützungsleistung an das Runge-Geburtshaus in Wolgast
  • Katalogförderung für Bo Christian Larsson
  • Projektauszeichnung „Kulturschutzgebiet“
  • Bezuschussung des querdurch-Symposiums „Romanticism Revisited“, HfbK Hamburg (7. bis 8. Mai 2010)

2010

  • Projektfinanzierung „Archivierung des schriftlichen Nachlasses Dr. Fritz und Philipp Otto (Philo) Runge“ (bis 2011)
  • Ausstellungsförderung „Runge heute“: Konstruierte Empfindung – beobachtbare Zeit“, Kunsthaus Hamburg in Zusammenarbeit mit HfbK und Hamburger Kunsthalle (8. Februar – 22. Juni 2011)
  • Förderung der Veröffentlichung sämtlicher Briefe und Schriften von Philipp Otto Runge auf der Internetplattform ask23, Prof. Michael Lingner (bis 2011)
  • Anschubfinanzierung III der Vorbereitungen zur Ausstellung „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“ (3. Dezember 2010 bis 13. März 2011)
  • Projektförderung „Maltechnische Untersuchungen an Werken von Philipp Otto Runge“
  • Restaurierung des Gemäldes „Petrus auf dem Meer“
  • Teilfinanzierung des Ausstellungsdesigns „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“
  • Finanzierung der Eröffnungsfeierlichkeiten zur Ausstellung „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“
  • Filmförderung „Ausstellungsdokumentation Kosmos Runge“, Nathalie David
  • Unterstützung der Rungeforschung von Prof. Dr. Peter Betthausen
  • Druckkostenzuschuss zu „Philipp Otto Runge. Briefwechsel“, Peter Betthausen
  • Ausstellungsförderung „CUT. Scherenschnitte 1970-2010“ (12. November 2010 bis 6. Februar 2011)
  • Bezuschussung der Tagung „Kosmos Runge. Die Nachtseite der Dinge“, Anthroposophische Gesellschaft Hamburg (9. bis 12. Dezember 2010)
  • Ausstellungsförderungen „Color continuo. 1810 … 2010… System und Kunst der Farbe“, Rungehaus, Stadtmuseum und St. Petri Kirche Wolgast (5. Juni bis 29. August 2010) und „Runges Einfluss auf die Expressionisten“, Stadtmuseum Wolgast (4. September bis 30. Oktober 2010)
  • Künstlerpatenschaft „Gängeviertel e.V.“

2009

  • Anschubfinanzierung II der Vorbereitungen zur Ausstellung „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“ (3. Dezember 2010 bis 13. März 2011)
  • Förderung der Veröffentlichung sämtlicher Briefe und Schriften von Philipp Otto Runge auf der Internetplattform ask23, Prof. Michael Lingner
  • Zuschuss zu erhöhten Aufwendungen der Inventarisierung von Runge-Arbeiten im Kupferstichkabinett
  • Zuschuss zum Symposium „Philipp Otto Runge und die Geburt der Romantik“, Hamburger Kunsthalle (8. Bis 10. Oktober 2009)
  • Druckkostenzuschuss zu „Das bildnerische Denken Philipp Otto Runges“, Thomas Lange
  • Projektförderung „Blindtext“, Franka Hörnschemeyer
  • Künstlerpatenschaft „SUBVISION.KUNST.FESTIVAL.OFF“

2008

  • Anschubfinanzierung I der Vorbereitungen zur Ausstellung „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“ (3. Dezember 2010 bis 13. März 2011)
  • Ausstellungszuschuss zu „Testflug der Schnaken“, Lili Fischer (14. September bis 16. November 2008)

2006

  • Druckkostenzuschuss „Goethes Wahlverwandtschaften – ein Jahresmärchen zwischen Aufklärung und Romantik“, Thorsten Critzmann

2005

  • Künstler*innenförderung im Rahmen der Ausstellungsreihe „Standpunkte“ in der Hamburger Kunsthalle
  • Honorar für Texterstellungen der beiden Runge-Märchen durch Prof. Dr. Heinz Rölleke
  • Transkriptionen von Briefen von Philipp Otto Runge, Dr. Brigitte Schillbach (bis 2006)

2004

  • Projektförderung „Kritische Edition der Briefe und Schriften Philipp Otto Runges“, Prof. Dr. Konrad Feilchenfeldt

Backup

Weitere Förderungen

  • 2021 Ausstellungsförderung „FUTURA. Vermessung der Zeit“ (14. Januar bis 10. April 2022)
  • 2021 Schenkung für die Bibliothek der Kunsthalle „Philipp Otto Runge. Briefe und Schriften“ 4 Bände in kritischer Ausgabe, vorgelegt, kommentiert und herausgegeben von Prof. York-Gothart Mix, 2021, als Print- und E-Book-Ausgabe
  • 2020 Förderung Künstlergespräch und Videoinstallationen Aslan Gaisumov in der Ausstellung „Trauern.
    Von Verlust und Veränderung“ (7. Februar bis 2. August 2020)
  • 2019 Ausstellungsförderung „Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt“ (12. April bis 14. Juli 2019)
  • 2019 Ausstellungsförderung „Trauern. Von Verlust und Veränderung“ (7. Februar bis 2. August 2020)
  • 2019 Katalogförderung „Die Umkehrung des Sternenhimmels“, Silke Silkeborg
  • 2018 Herausgabe des Künstlerbuchs „Runges Märchen“ von Nathalie David
  • 2018 Bezuschussung zur Erstellung des Bestandskatalogs „Die Sammlungen der Hamburger Kunsthalle. 19. Jahrhundert“
  • 2016 Katalogförderung „Gezeichnetes Licht“, Zipora Rafaelov
  • 2016 Projektförderung „Fade away“ von Bo Christian Larsson für die 20. Biennale in Sydney

2015/16 Künstlerförderung Silke Silkeborg, Arbeitsaufenthalt in der SPINNEREI Leipzig

Die in Hamburg geborene Künstlerin Silke Silkeborg studierte Theorie und Geschichte sowie Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bis 2012 (Karl H. Ditze Diplompreis 2010). Darüber hinaus hat sie während ihres Studiums ein Jahr lang die hochschulinterne “Galerie der HFBK“ geleitet. Sie versteht sich seit 2008 als Malerin der Nacht, die Spezifika nächtlicher Phänomene erkundet, vorrangig mit dem Medium der Malerei. Die Frage nach dem Wahrnehmbaren bestimmt dabei ihr Interesse an der Nacht. Die nächtlichen Untersuchungen, das unter erschwerten Lichtbedingungen im nächtlichen Außenraum entstandene Malergebnis,werden bei Tageslicht im Atelier überarbeitet bzw. in Großformate übersetzt. Als weiteren Rechercheaspekt der Nachtmalerei macht Silke Silkeborg schriftliche Aufzeichnungen über das Malen bei Nacht. Auf diese Weise wird die Geschichte der Nacht sowie die Wahrnehmung insgesamt reflektiert. Silke Silkeborg möchte ihre intensive Erfahrung der nächtlichen Feldforschung ins Extreme führen. Ihre Vorstellung von einem kinoleinwandgroßen Werk, welches die künstlich beleuchtete Welt zu einer anderen Wirklichkeit werden lässt, hat sie mit ihrem von der Philipp Otto Runge Stiftung geförderten Projekt „HELL“ realisiert. „HELL“ wurde vom 26. Juli bis zum 6. Oktober 2019 in Leipzig im Museum der bildenden Künste präsentiert.

Portrait „Silke Silkeborg“ Copyright: Hans Zillmann

https://mdbk.de/ausstellungen/silke-silkeborg-hell

HELL
Beleuchtung der Welt, 2015-2018
Öl auf Leinwand, zwölfteiliges Tableau
Höhe 360 cm, Breite 800 cm
http://www.silke-silkeborg.de

  • 2015/16 Projektförderung „Runges Märchen. Ein Künstlerbuch von Nathalie David“
  • 2015 Bezuschussung der Modernisierung der Beleuchtung in den Romantiksälen der Hamburger Kunsthalle
  • 2015 Ankaufsförderung der Kunstwerke „The Perfect Abbreviation For Death“, 2014 (Ölgemälde) und “You Must Be Able To Interrupt A Friendly Conversation At All Moments”, 2013 (Skulptur, Beton) von Karl Larsson für die Sammlung der Hamburger Kunsthalle
  • 2015 Ausstellungsförderung „Karl Larsson. North Western Prose“ im Kunstverein Hamburg (27. September 2014 bis 18. Januar 2015)
  • 2014 Katalogförderung für Karl Larsson
  • 2014 Bezuschussung des Ausstellungskatalogs „Verwandlung der Welt. Die romantische Arabeske“ (21. März bis 15. Juni 2014)

2013/14 Philipp Otto Runge – Stipendium für Karl Larsson
5. Stipendiat der Philipp Otto Runge Stiftung, 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014

Karl Larsson, 1977 in Schweden geboren, ist Künstler, Dichter und Schriftsteller. 2000-2005 studierte er an der Konstfack, University College of Arts, Crafts and Design in Stockholm, lehrte an verschiedenen Kunsthochschulen und war von 2009-2011 Stipendiat der Jan van Eyck Akademie in Maastricht. Larsson lebt in Brüssel und Stockholm. Sein Interesse gilt den Schnittstellen von bildender Kunst und Poesie, wobei er die Rolle des Betrachters und des Lesers hinterfragt. In zahlreichen Ausstellungen u.a. im Moderna Museet in Stockholm oder Aachener Kunstverein (beide 2010) hat Larsson diese Frage auf die Funktion von Skulpturen und Objekte übertragen. In seinem im April 2013 bei Walther König erstmals auf Deutsch erschienenen Buch Form/Force gibt Larsson in poem-artiger Erzählform Gedanken und Reflexionen verschieden assoziativ erzählter politischer und historischer Geschehnisse wieder.

  • 2013 Druckkostenzuschuss zum Tagungsband „Kosmos Runge. Das Hamburger Symposium“ (8. bis 10. Oktober 2009)
  • 2013 Katalogförderung „Radical Beauty“, Almut Linde
  • 2013 Druckkostenzuschuss zur Publikation „Auf Augenhöhe. Interreligiöse Gespräche über Kunst“, herausgegeben von Marion Koch und der Hamburger Kunsthalle
  • 2013 Künstlerpatenschaft „Festival MS Dockville“
  • 2013 Publikationsförderung der Zeitschrift „Chto delat?“

2012/13 Philipp Otto Runge – Stipendium für das Künstlerkollektiv Chto Delat?
4. Stipendiat der Philipp Otto Runge Stiftung 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013

Chto delat?, 2003 in St. Petersburg gegründet, besteht aus rund zehn Künstlern, Schriftstellern, Philosophen und Aktivisten, von denen das Stipendium in Hamburg Olga Egorova, Nikolay Oleynikov, Dmitry Vilensky und Natalya Pershina wahrnehmen werden. Der Name Chto delat? bezieht sich sowohl auf den gleichnamigen Roman Tschernyschewskis (1863) und dessen Frage nach Selbstorganisation und -bildung, als auch auf die berühmte Schrift Lenins (1902) und dessen Beschäftigung mit der Rolle der Intellektuellen in der Politik. Von Rauminstallationen über Theaterstücke bis zu Veröffentlichungen in Print- und elektronischer Form, von Performances über Workshops bis zu Sing-Spielen lotet Chto delat? die Grenzfelder von Kunst und Politik aus. Die Gruppe mischt sich ein, schafft Öffentlichkeit für gesellschaftlich relevante Themen und Fragestellungen.
Chto delat? hat sich in den letzten Jahren bereits international einen Namen gemacht, beispielsweise mit Ausstellungen, Aktionen und Podiumsdiskussionen in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden, dem Kölnischen Kunstverein, der Istanbul-Biennale oder dem Museum of Contemporary Art in New York. In Hamburg war das Kollektiv beim internationalen Kunstfestival subvision.kunst festival.off 2009 zu Gast.
www.chtodelat.org

Foto: Künstler des Kollektivs Chto delat? © Chto delat?

  • 2012 Projektförderung „Maltechnische Untersuchungen an Werken von Philipp Otto Runge“

2011/12 Philipp Otte Runge – Stipendium für Tarje Eikanger Gullaksen
3. Stipendiat der Philipp Otto Runge Stiftung, 1. Oktober 2011 bis 30. September 2012

Tarje Eikanger Gullaksen wurde 1973 in Norwegen geboren und zog 2005 nach Berlin, nachdem er an der Königlichen Kunstakademie Kopenhagen sein Studium der freien Kunst und Kunstwissenschaft abgeschlossen hatte. In Einzel- und Gruppenausstellungen war er u.a. in Kopenhagen, Arhus, Oslo, Paris, Stockholm und Berlin zu sehen.

Tarje Eikanger Gullaksen interessiert sich für Situationen, in denen Dinge ihre gewohnten Funktionen verlieren und auf andere Bedeutungszusammenhänge verweisen. Gullaksen spürt in seinen Arbeiten den Stellen nach, in denen ein Repräsentationsmodell in ein anderes übergeht. Gerade anhand dieser Nahtstellen, Übergänge, Sprünge und Übersetzungsmechanismen kann er Sensibilitäten freilegen, die unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit um neue Qualitäten erweitert. Er arbeitet in einem breiten Spektrum künstlerischer Medien wie Film, Text, Installation, Skulptur und Zeichnung.

Gullaksen hat die Absicht, inspiriert von Werner Herzogs Buch „Vom Gehen im Eis“ (1974), das die Erfahrung eines persönlich motivierten Gewaltmarsches von München nach Paris aufzeichnet, eigene mehrwöchige Wandererfahrungen zu machen und zu reflektieren.

Two Trees, 2010
Film installation
Two 16mm projectors with loopers
Variable size

Unfinished Symphony, 2009
Video, 19:04, Super 35 digital
Variabel size

  • 2011/12 Filmförderung „Kosmos Runge / Cosmos Runge“ von Nathalie David
  • 2011 Bezuschussung des Begleitprogramms zur Ausstellung „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“
  • 2011 Unterstützungsleistung an das Runge-Geburtshaus in Wolgast
  • 2011 Katalogförderung für Bo Christian Larsson
  • 2011 Projektauszeichnung „Kulturschutzgebiet“
  • 2011 Bezuschussung des querdurch-Symposiums „Romanticism Revisited“, HfbK Hamburg (7. bis 8. Mai 2010)
  • 2010/11 Projektfinanzierung „Archivierung des schriftlichen Nachlasses Dr. Fritz und Philipp Otto (Philo) Runge“
  • 2010/11 Ausstellungsförderung „Runge heute“: Konstruierte Empfindung – beobachtbare Zeit“, Kunsthaus Hamburg in Zusammenarbeit mit HfbK und Hamburger Kunsthalle (8. Februar – 22. Juni 2011)
  • 2010/11 Förderung der Veröffentlichung sämtlicher Briefe und Schriften von Philipp Otto Runge auf der Internetplattform ask23, Prof. Michael


2010/11 Philipp Otto Runge – Stipendium für Thomas Baldischwyler

2. Stipendiat der Philipp Otto Runge Stiftung, 1. März 2010 bis 28. Februar 2011

Thomas Baldischwyler (* 1974, lebt und arbeitet in Hamburg) ist mit seinen Tätigkeiten als Künstler, DJ, Musiker und Schreibender auch thematisch in diesen verschiedenen, wenigstens in seiner eigenen Praxis komplex ineinander verwobenen Bereichen anzusiedeln. Je nach Thema und Kontext produziert er Musikprojekte, Collagen, Filme, Skulpturen, Installationen, begleitende Texte und bedient auch obskure, anachronistische Medien wie die Hinterglasmalerei. Baldischwyler studierte Kunstgeschichte (Universität Hamburg) und freie Kunst an der HFBK in Hamburg.
Main : Thomas Baldischwyler (thomas-baldischwyler.com)

Foto: Thomas Baldischwyler © Harald Popp

Thomas Baldischwyler
Nach der Arbeit (III), 2008
Photographie, 30 X 45 cm
© Thomas Baldischwyler

Thomas Baldischwyler
Ohne Titel (Sancho Pansa), 2009
Photographie, Dispersion, Lack, 35 X 56 cm
© Thomas Baldischwyler

  • 2010 Anschubfinanzierung III der Vorbereitungen zur Ausstellung „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“ (3. Dezember 2010 bis 13. März 2011)
  • 2010 Projektförderung „Maltechnische Untersuchungen an Werken von Philipp Otto Runge“
  • 2010 Restaurierung des Gemäldes „Petrus auf dem Meer“
  • 2010 Teilfinanzierung des Ausstellungsdesigns „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“
  • 2010 Finanzierung der Eröffnungsfeierlichkeiten zur Ausstellung „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“
  • 2010 Filmförderung „Ausstellungsdokumentation Kosmos Runge“, Nathalie David
  • 2010 Unterstützung der Rungeforschung von Prof. Dr. Peter Betthausen
  • 2010 Druckkostenzuschuss zu „Philipp Otto Runge. Briefwechsel“, Peter Betthausen
  • 2010 Ausstellungsförderung „CUT. Scherenschnitte 1970-2010“ (12. November 2010 bis 6. Februar 2011)
  • 2010 Bezuschussung der Tagung „Kosmos Runge. Die Nachtseite der Dinge“, Anthroposophische Gesellschaft Hamburg (9. bis 12. Dezember 2010)
  • 2010 Ausstellungsförderungen „Color continuo. 1810 … 2010… System und Kunst der Farbe“, Rungehaus, Stadtmuseum und St. Petri Kirche Wolgast (5. Juni bis 29. August 2010) und „Runges Einfluss auf die Expressionisten“, Stadtmuseum Wolgast (4. September bis 30. Oktober 2010)
  • 2010 Künstlerpatenschaft „Gängeviertel e.V.“
  • 2009 Anschubfinanzierung II der Vorbereitungen zur Ausstellung „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“ (3. Dezember 2010 bis 13. März 2011)
  • 2009 Förderung der Veröffentlichung sämtlicher Briefe und Schriften von Philipp Otto Runge auf der Internetplattform ask23, Prof. Michael Lingner
  • 2009 Zuschuss zu erhöhten Aufwendungen der Inventarisierung von Runge-Arbeiten im Kupferstichkabinett
  • 2009 Zuschuss zum Symposium „Philipp Otto Runge und die Geburt der Romantik“, Hamburger Kunsthalle (8. Bis 10. Oktober 2009)
  • 2009 Druckkostenzuschuss zu „Das bildnerische Denken Philipp Otto Runges“, Thomas Lange
  • 2009 Projektförderung „Blindtext“, Franka Hörnschemeyer
  • 2009 Künstlerpatenschaft „SUBVISION.KUNST.FESTIVAL.OFF“

2008/09 Philipp Otto Runge – Stipendium für Bo Christian Larsson
1. Stipendiat der Philipp Otto Runge Stiftung, 1. November 2008 bis 31. Oktober 2009

Der 1976 in Kristinehman, Schweden, geborene Larsson lebt und arbeitet seit 2004 in München. Während seines Studiums an der Academy of Visual Art in Enschede, Holland, war er 1997 Gaststudent am Western Australia’s College of Fine Art, Perth. Der multimedial arbeitende Künstler hatte seit 2005 Einzelausstellungen in München, Oslo und Kortrijk, Belgien. Seine Werke befinden sich in der Staatlichen Graphischen Sammlung und in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München, sowie im Kristinehmans Museum for Modern Art, Kristinehman, Schweden.

Bo Christian Larsson
Forever Young, Tomorrow’s Blur (2008) Performance Still
Holz, Wachs, Badfliesen, künstliches Zebrafell, synthetisches Öl, Zucker, Glühbirnen, Seil
700 x 700 x 500 cm
Photo: © Andreas Lang

Bo Christian Larsson
Immaculate is Nothing (2007)
Zeichnung
Bleistift, Sprühfarbe, Acryl auf Papier
150 x 200 cm
Photo: © Andreas Lang

  • 2008 Anschubfinanzierung I der Vorbereitungen zur Ausstellung „Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik“ (3. Dezember 2010 bis 13. März 2011)
  • 2008 Ausstellungszuschuss zu „Testflug der Schnaken“, Lili Fischer (14. September bis 16. November 2008)
  • 2006 Druckkostenzuschuss „Goethes Wahlverwandtschaften – ein Jahresmärchen zwischen Aufklärung und Romantik“, Thorsten Critzmann
  • 2005 Künstler*innenförderung im Rahmen der Ausstellungsreihe „Standpunkte“ in der Hamburger Kunsthalle
  • 2005 Honorar für Texterstellungen der beiden Runge-Märchen durch Prof. Dr. Heinz Rölleke
  • 2004/05 Projektförderung „Kritische Edition der Briefe und Schriften Philipp Otto Runges“, Prof. Dr. Konrad Feilchenfeldt / Dr. Brigitte Schillbach